30. September 2010

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(Agenda)
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Datum: Donnerstag, den 30. September 2010
Datum: Donnerstag, den 30. September 2010
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Beginn: 14:00 Uhr
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Beginn: 13:00 Uhr
Ort: Werkzentrum Weststadt, Rheinlandstraße 10, D-71636 Ludwigsburg  - [http://www.werkzentrum-weststadt.de/kontakt.html Anfahrtsbeschreibung]
Ort: Werkzentrum Weststadt, Rheinlandstraße 10, D-71636 Ludwigsburg  - [http://www.werkzentrum-weststadt.de/kontakt.html Anfahrtsbeschreibung]
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==Agenda==
 
==Agenda==
==Agenda==
13:00 Uhr - Registrierung mit Imbiss<br>
13:00 Uhr - Registrierung mit Imbiss<br>
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<b>16:30 Uhr - Vortrag: Gut, wenn es funktioniert. Besser, wenn man es auch versteht. Wie werden Benutzeranforderungen erhoben und was bringt´s?</b><br>
<b>16:30 Uhr - Vortrag: Gut, wenn es funktioniert. Besser, wenn man es auch versteht. Wie werden Benutzeranforderungen erhoben und was bringt´s?</b><br>
<b>17:30 Uhr - Vortrag: Automatische Testfallgenerierung unter Einbeziehung der Risikopriorität</b><br>
<b>17:30 Uhr - Vortrag: Automatische Testfallgenerierung unter Einbeziehung der Risikopriorität</b><br>
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19:00 Uhr - Afterwork-Drink mit Ausstellung<br><br>
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18:30 Uhr - Afterwork-Drink mit Ausstellung<br><br>
==Inhalt und Ziel der Veranstaltung==
==Inhalt und Ziel der Veranstaltung==
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Das diesjährige Thema: "Test the best", steht ganz im Zeichen verschiedenster Test- und Testmanagementtools. Mit dieser Veranstaltung möchten wir den Bogen von der Testplanung bis zur Testverwaltung spannen.
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Das diesjährige Thema: "Test the best", steht ganz im Zeichen verschiedenster Test- und Testmanagementtools. Mit dieser Veranstaltung soll der Bogen von der Testplanung bis zur Testverwaltung gespannt werden.
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- eXept Software AG (expecco/expeccoNET)  [http://www.exept.de/ www.exept.de]<br><br>
- eXept Software AG (expecco/expeccoNET)  [http://www.exept.de/ www.exept.de]<br><br>
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- GFB Softwareentwicklungsgesellschaft mbH (Q-up) [http://www.gfb-softwareentwicklung.com/Produkte.html/ www.gfb-softwareentwicklung.com]<br><br>
- Hewlett-Packard GmbH (QuickTestProfessional/Quality Center)  [http://www.hp.com/de www.hp.com]<br><br>
- Hewlett-Packard GmbH (QuickTestProfessional/Quality Center)  [http://www.hp.com/de www.hp.com]<br><br>
- imbus AG (TestBench/MBT)  [http://www.imbus.de/startseite/ www.imbus.de]<br><br>
- imbus AG (TestBench/MBT)  [http://www.imbus.de/startseite/ www.imbus.de]<br><br>
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==Sprecher==
==Sprecher==
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<b>Dr. Christopher H. Müller, Die Ergonomen Usability AG</b><br>
 
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<b>Vortrag: Gut, wenn es funktioniert. Besser, wenn man es auch versteht. Wie werden Benutzeranforderungen erhoben und was bringt´s?</b><br>
 
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<b>Abstract:</b>
 
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Benutzer- und Tätigkeitsanalysen sind eine unerlässliche Grundlage für die Konzeptarbeit. Kundenwünsche oder technische Anforderungen allein schaffen es nicht, die von den Endbenutzern explizit und lange geäusserten oder auch ganz stumm erwarteten Qualitäten eines neuen Produkts (Software, Hardware, Manual, eLearning etc.) zu beschreiben.
 
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Mittels Usability-Tests – Benutzer testen beispielsweise erste Entwürfe oder funktionale Mock-ups der Benutzungsoberfläche – wird die Benutzungsqualität regelmässig beurteilt. Aus den Tests werden konkrete, umsetzbare Optimierungsmassnahmen abgeleitet.
 
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Benutzer-Anforderungen sauber und zu Beginn des Projektes zu erheben und regelmässiges Testen mit Benutzervertretern im Projektverlauf hilft, die Projektrisiken zu reduzieren und das Produkt näher an den Kunden zu entwickeln.
 
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Die Ergonomen Usability AG berät im gesamten User Centered Design-Prozess: Von den Benutzeranforderungen über die Konzeption von Bedienoberflächen, rapid Prototyping als Teil der Softwarespezifikation, Evaluation der Konzepte im eigenen, vollausgerüsteten Usability-Labor, bis hin zur Umsetzungsbegleitung mit Anleitungen, eLearning und Produktmarketing.
 
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Schwerpunkt der Präsentation bilden Praxisbeispiele aus dem Usability-Alltag der Ergonomen.<br>
 
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<b>Zur Person:</b> Dr. Christopher H. Müller studierte Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich mit Vertiefung in Umwelthygiene (Mensch-Umwelt-Beziehung). Dr. Müller promovierte im Jahr 2000 am Institut für Hygiene und Arbeitsphysiologie. 2001 gründete er mit einem Partner ein Spin-off Unternehmen der ETH Zürich; das Usability-Labor der ETH wurde damit sozusagen privatisiert.
 
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Im Juni 2009 gründete Dr. Müller Die Ergonomen Usability AG. Das Usability-Beratungsunternehmen bearbeitet Projekte rund um Usability und User Centered Design für Internet, Software, Bedienungsanleitungen, Geräte und überhaupt alles, was ein Benutzer bedienen, verstehen und nutzen soll.<br>
 
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<b>Jan Overbeck, ANECON</b><br>
<b>Jan Overbeck, ANECON</b><br>
<b>Vortrag: Widerstand gegen Testen (... und wie Tester ihm begegnen)</b><br>
<b>Vortrag: Widerstand gegen Testen (... und wie Tester ihm begegnen)</b><br>
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<b>Michael Mlynarski, Universität Paderborn & Kathrin Potzahr, Capgemini sd&m</b><br>
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<b>Michael Mlynarski, Universität Paderborn & Melanie Sauter, Capgemini sd&m</b><br>
<b>Vortrag: Testen in Großprojekten: Probleme, methodisches Vorgehen und Alltag</b><br>
<b>Vortrag: Testen in Großprojekten: Probleme, methodisches Vorgehen und Alltag</b><br>
<b>Abstract:</b>
<b>Abstract:</b>
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<b>Zur Person:</b> Michael Mlynarski hat ein Informatik-­‐Masterstudium an der Universität Paderborn abgeschlossen. Während des Studiums hat er in unterschiedlichen Rollen (Entwickler, Tester, Projektleiter) bei der Siemens AG gearbeitet. Aktuell arbeitet er als Researcher im Software Quality Lab, einer Forschungseinrichtung der Universität Paderborn. In seiner Promotion beschäftigt er sich mit holistischen Ansätzen für Modellbasiertes Testen von Informationssystemen. Seit 2008 arbeitet er in einem Forschungsprojekt bei Capgemini sd&m Research. Seine Aufgabe ist es eine unternehmensweite Testmethodik zu entwickeln und einzuführen. Der Fokus liegt hierbei insbesondere beim Thema Testspezifikation und dessen Automatisierung. <br><br>
<b>Zur Person:</b> Michael Mlynarski hat ein Informatik-­‐Masterstudium an der Universität Paderborn abgeschlossen. Während des Studiums hat er in unterschiedlichen Rollen (Entwickler, Tester, Projektleiter) bei der Siemens AG gearbeitet. Aktuell arbeitet er als Researcher im Software Quality Lab, einer Forschungseinrichtung der Universität Paderborn. In seiner Promotion beschäftigt er sich mit holistischen Ansätzen für Modellbasiertes Testen von Informationssystemen. Seit 2008 arbeitet er in einem Forschungsprojekt bei Capgemini sd&m Research. Seine Aufgabe ist es eine unternehmensweite Testmethodik zu entwickeln und einzuführen. Der Fokus liegt hierbei insbesondere beim Thema Testspezifikation und dessen Automatisierung. <br><br>
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<b>Zur Person:</b> Kathrin Potzahr ist Diplom-­‐Informatikerin und seit 12 Jahren bei Capgemini sd&m in der Softwareentwicklung tätig. Ihre praktischen Erfahrungen im Bereich Testen begannen mit selbst programmierten Unit Tests in der Rolle des Entwicklers und reichen bis zum Testmanagement von verschiedenen Großprojekten. Neben der Projektarbeit hat sie die Entwicklung des Testwerkzeugs Proven! maßgeblich unterstützt und war mehrere Jahre verantwortlich für die Capgemini sd&m Testmanagement School. <br><br>
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<b>Zur Person:</b> Melanie Sauter ist Diplom-Wirtschaftsinformatikerin (FH) und seit 6 Jahren bei Capgemini sd&m in der Softwareentwicklung tätig. Ihre praktischen Erfahrungen im Bereich Testen begannen mit der Programmierung von Entwicklertests auf dem Host in der Rolle der Entwicklerin und reichen bis zum Testmanagement von Großprojekten. Neben der Projektarbeit hat sie Projekte bei der Gestaltung ihrer qualitätssichernden Maßnahmen beraten, an der Erstellung der unternehmensweiten Testmethodik mitgewirkt und ist verantwortlich für die Capgemini sd&m Testmanagement School. <br><br>
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<b>Dr. Christopher H. Müller, Die Ergonomen Usability AG</b><br>
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<b>Vortrag: Gut, wenn es funktioniert. Besser, wenn man es auch versteht. Wie werden Benutzeranforderungen erhoben und was bringt´s?</b><br>
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<b>Abstract:</b>
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Benutzer- und Tätigkeitsanalysen sind eine unerlässliche Grundlage für die Konzeptarbeit. Kundenwünsche oder technische Anforderungen allein schaffen es nicht, die von den Endbenutzern explizit und lange geäusserten oder auch ganz stumm erwarteten Qualitäten eines neuen Produkts (Software, Hardware, Manual, eLearning etc.) zu beschreiben.
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Mittels Usability-Tests – Benutzer testen beispielsweise erste Entwürfe oder funktionale Mock-ups der Benutzungsoberfläche – wird die Benutzungsqualität regelmässig beurteilt. Aus den Tests werden konkrete, umsetzbare Optimierungsmassnahmen abgeleitet.
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Benutzer-Anforderungen sauber und zu Beginn des Projektes zu erheben und regelmässiges Testen mit Benutzervertretern im Projektverlauf hilft, die Projektrisiken zu reduzieren und das Produkt näher an den Kunden zu entwickeln.
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Die Ergonomen Usability AG berät im gesamten User Centered Design-Prozess: Von den Benutzeranforderungen über die Konzeption von Bedienoberflächen, rapid Prototyping als Teil der Softwarespezifikation, Evaluation der Konzepte im eigenen, vollausgerüsteten Usability-Labor, bis hin zur Umsetzungsbegleitung mit Anleitungen, eLearning und Produktmarketing.
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Schwerpunkt der Präsentation bilden Praxisbeispiele aus dem Usability-Alltag der Ergonomen.<br>
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<b>Zur Person:</b> Dr. Christopher H. Müller studierte Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich mit Vertiefung in Umwelthygiene (Mensch-Umwelt-Beziehung). Dr. Müller promovierte im Jahr 2000 am Institut für Hygiene und Arbeitsphysiologie. 2001 gründete er mit einem Partner ein Spin-off Unternehmen der ETH Zürich; das Usability-Labor der ETH wurde damit sozusagen privatisiert.
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Im Juni 2009 gründete Dr. Müller Die Ergonomen Usability AG. Das Usability-Beratungsunternehmen bearbeitet Projekte rund um Usability und User Centered Design für Internet, Software, Bedienungsanleitungen, Geräte und überhaupt alles, was ein Benutzer bedienen, verstehen und nutzen soll.<br>
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<b>Professor Reuss & Dipl-Info Kiefner, FKFS AG</b><br>
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<b>Vortrag: Automatische Testfallgenerierung unter Einbeziehung der Risikopriorität</b><br>
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<b>Abstract:</b>
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Das FKFS hat sich in den letzten Jahren in Kooperation mit einem namhaften
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Automobilhersteller intensiv mit der Testautomatisierung beschäftigt. Neben den positiven
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Eigenschaften der Testautomatisierung stellte sich eine Frage in den verschiedenen
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Teilprojekten immer wieder: Warum haben wir diesen Fehler nicht mit der
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Testautomatisierung gefunden?
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Diese Frage tauchte immer in Zusammenhang mit einer bestimmten Art von Fehlern auf.
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Diese Fehler waren im Testraum, den die Testautomatisierung aufspannt, beinhaltet. Leider
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wurden die entsprechenden Testfälle auf Grund der Beschränktheit der Testressourcen nicht
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generiert . In dem Vortrag wird zum einen aufzeigt, warum selbst die beste
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Testautomatisierung noch blinde Flecken haben wird und zum anderen, wie mit der
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Einbeziehung von semantischen Informationen insbesondere dem Risiko diese blinden
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Flecken reduziert werden können.<br>

Aktuelle Version vom 31. August 2010, 09:05 Uhr

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